Nacktschnecken - Schneckenkorn u.ä.m., blaue Hostas,

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Dickmaulrüssler

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Schnecken

Funkien sind nicht nur bei Hobbygärtnern äußerst beliebt, auch Schnecken haben sie zum Fressen gern. Unter den Schädlingen sind Schnecken der größte Feind dieser Pflanzen. Kaum eine Pflanze im Garten schmeckt ihnen besser als die Funkie. Dabei sind nicht nur die jungen Triebe gefährdet, sondern die komplette Pflanze. Sobald sich im Frühjahr die jungen Triebe zeigen, ist es Zeit einem Schneckenbefall vorzubeugen.

Das kann man tun, indem man Schneckenkorn, idealerweise biologisches Schneckenkorn, um die Pflanzen herum verteilt. Mittlerweile werden auch Funkien angeboten, die weniger anfällig für diese Schädlinge sind, wie die Sorten ‚Halcyon‘, ‚Big Daddy‘, ‚June‘ oder ‚Sum and Substance‘.

Dickmaulrüssler

Neben Schnecken kann auch der Dickmaulrüssler, ein 7-12 cm großer Käfer und dessen Larven, die den Engerlingen sehr ähnlich sind, die Hosta schädigen. Dieser Käfer ist, was seinen Speiseplan betrifft, nicht besonders wählerisch. Käfer und Larven sind sehr hartnäckig und treten vor allem bei trockenen und rohhumusreichen Böden auf.

Zu erkennen ist ein Befall an halbkreisförmigen Fraßschäden an den Blatträndern. Am besten stellt man mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe umgekehrt in unmittelbarer Nähe befallener Pflanzen auf. Die Käfer sammeln sich dann in dem Topf, sodass sie eingesammelt und entfernt werden können. Die Larven lassen sich am effektivsten mit Nematoden bekämpfen.

Unter den Krankheitserregern kann vor allem der sogenannte Hosta-Virus X den Funkien gefährlich werden, der sich in Deutschland seit der Jahrtausendwende immer mehr ausbreitet. Infizierte Pflanzen leiden an Kümmerwuchs und sind an ungewöhnlich gezeichneten oder gesprenkelten Blättern sowie Verfärbungen entlang der Blattnerven zu erkennen. Bei fortgeschrittenem Befall ist das Gewebe eingesunken.

Stellt man einen Befall fest, sollte die komplette Pflanze unverzüglich ausgegraben und im Hausmüll entsorgt werden, um eine Ausbreitung auf andere Hostapflanzen zu verhindern. Um sich diesen Virus nicht schon beim Kauf von Pflanzen einzuschleppen, sollten diese gründlich auf entsprechende Schäden kontrolliert werden.S